Die Geschichte der Rolinck Brauerei

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Auch seine beiden Kinder teilen die Passion fürs Bierbrauen. Um 1850 lernt sein Sohn – wieder ein Alexander Rolinck – die Braukunst in Bayern und führt nach seiner Ausbildung das untergärige Brauverfahren in Steinfurt ein. Er und sein Bruder Friedrich übernehmen die Geschäfte und firmieren seit dem 7. März 1859 als offene Handelsgesellschaft A. Rolinck.

 

Sie expandieren und verlegen die Brauerei aus der Stadt heraus auf den Röwekamp, weil dort wird das beste Wasser gefunden – die Grundzutat für ein gutes Bier. Auch ihr Expansionswille, die beginnende Mechanisierung und die damit verbundene Notwendigkeit eines Neubaus sind gute Gründe für den Standortwechsel.

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Zwei Herzen schlagen in der Brust von Alexander Rolinck (1782-1849): die Musik und seine Leidenschaft für Bier. Und der erfolgreiche Klarinettist, der als Hofmusiker und Mundschenk in Diensten des Reichsgrafen Ludwig zu Bentheim-Steinfurt tätig ist, entscheidet sich für Letzteres. Er macht sich selbstständig und gründet 1820 eine Brauerei. Bis heute trägt das traditionsreiche Unternehmen seinen Namen.

Alexander Rolinck II stirbt 1891, sein Bruder Friedrich 1902. 1931 tritt einer der Söhne Alexander Rolincks in das Unternehmen ein und führt ab 1949 zusammen mit seinem Bruder Bernhard die Geschäfte.

 

In dieser Zeit tritt eine weitere Figur auf den Plan: Das Rolinck-Männchen. Es wird 1930  patentiert und ziert bis Mitte der 80iger Jahre die Etiketten, verschwindet dann jedoch vorerst wieder. Für mehr als 15 Jahre….

Auf Expansionskurs: weitere Meilensteine in der Rolinck-Geschichte

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1875 ist es so weit: Zum ersten Mal wird Rolinck Pilsener gebraut – heute die Hauptmarke der Brauerei.

Alexander Rolinck, Gründer der Brauerei

Fritz (unten, links) und Alexander Rolinck (unten, rechts)

Die Geburtsstunde von Rolinck Pilsener

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Die Brauerei wächst, Umbauten und Erweiterungen der Braustätte werden notwendig:

  • 1958 wird ein neuer Gärkeller der Brauerei eingeweiht und die Produktion kann im Vergleich zu 1939 verdoppelt werden

  • 1963 wird ein neuer Lagerkeller eingeweiht

  • 1966 erfolgt die Erweiterung des Sudwerks durch einen moderneren Dampfkessen

  • 1975 werden eine neue Abfüllanlage und eine Stapelhalle in Betrieb genommen

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1958 

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Nach der Umformierung in Privatbrauerei „A. Rolinck GmbH & Co. KG“ unter Dr. Alex Rolinck wird 1991 das erste alkoholfreie Bier „Rolinck Free“ eingeführt. Auch die Kästen erfahren in den  1990er Jahren eine Erneuerung: Die Brauerei ändert die Farbe der Kästen von gelb zu schwarz.

Das Rolinck-Männchen - offiziell seit 1940

1991

2000 

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Das Sortiment wird um einige Produkte erweitert, die sich seitdem großer Beliebtheit erfreuen: Im März 2000 wird Alex Rolinck feines Lagerbier, im Dezember 2001 BASTARD - Die Biercola.

2007 

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2007 wird die Rolinck Brauerei von einer der bekanntesten Privatbrauereien Deutschlands übernommen: Der Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co KG. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte von Rolinck.

Seitdem investiert Krombacher in die Brauerei: Durch den Bau einer neuen Flaschen- und Kastenwaschanlage, moderner Ent- und Verpackungsmaschinen, neuer Transportsysteme sowie einer neue Lagerhalle wird die Traditionsbrauerei immer weiter modernisiert. Zudem werden erfolgreich Auszubildende am Standort Steinfurt ausgebildet.

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2020 bis heute

Die Rolinck-Brauerei feiert 2020 ihr 200-jähriges Jubiläum: Getreu dem Motto „Usse Beer uut usse
Heimat“ werden hier nach alter Tradition, mit Hingabe und Leidenschaft, ausgezeichnete Biere gebraut, die
sich in der Region großer Beliebtheit erfreuen.

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